Kuss Quartett

Streichquartett

Kuss Quartett

  • Jana Kuss, Violine
  • Oliver Wille, Violine
  • William Coleman, Viola
  • Mikayel Hakhnazaryan, Violoncello

“Das Kuss-Quartett zählt längst zu den interessantesten Quartettformationen auf dem internationalen Parkett. Thomas Schacher, NZZ Mai 2018

Das Markenzeichen des Kuss Quartetts sind konzeptuelle Programme, die stets einen roten Faden haben und womit sie sowohl dem traditionellen Publikum als auch neuer Hörerschaft einmalige Erlebnisse bieten wollen. Die Primaria Jana Kuss und Oliver Wille spielen schon seit über 25 Jahren Seite an Seite - mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan suchen sie mit einer besonderen Neugierde nach der Bestätigung des ewigen „Muss es sein“ des Streichquartettspiels.

Ein dem entsprechendes Projekt wurde gemeinsam mit der Regisseurin Nicola Hümpel von „Nico & the Navigators“ entwickelt: Beethovens Streichquartett op. 135 als Staged Concert wird bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker Ende Juli 2018 zum ersten Mal aufgeführt. Die Idee wird im Beethoven-Jahr 2020 mit der „Großen Fuge“ op.133 erweitert und als Programm „Force and Freedom“ u.a. im Konzerthaus Dortmund, Palais des Beaux Arts Brüssel und Radialsystem Berlin zu sehen sein.

Zurzeit erarbeitet das Ensemble den Beethoven Streichquartettzyklus, in chronologischer Folge werden sie diesen u.a. 2019 in der Suntory Hall in Japan aufführen. Durch eine Konzeptionsförderung des Landes Niedersachsen/ Musik 21 konnte das Quartett vier neue Werke für Streichquartett von Enno Poppe, Aribert Reimann, Manfred Trojahn und Aribert Reimann in Auftrag geben. „Freizeit“ (Poppe) und „Die schönen Augen der Frühlingsnacht“ (Reimann) wurden 2016 bzw. 2017 uraufgeführt. Trojahns 5.Streichquartett und Mantovanis „Beethoveniana“ folgen jeweils 2018 und 19, alle Werke in Kooperationen mit wichtigen Veranstaltern wie Muziekgebouw Amsterdam, Paris Biennale, Wigmore Hall London oder Suntory Hall Tokio.

Das Kuss Quartett war eines der ersten Ensembles, welches die Klassik in Clubs brachte, das Format „Kuss Plus“ besteht heute noch in der Klassik-Lounge des rbb kulturradios. Die ungewöhnliche Offenheit der Vier zeigt sich zudem in grenzüberschreitenden Konzertformen, welche Quartettkompositionen mit literarischen Werken in Begegnung bringen. Hier entstanden mehrere Programme mit dem renommierten Schauspieler Udo Samel oder dem Slam Poestristen Bas Böttcher.

Das Quartett wurde 2002 vom Deutschen Musikrat und beim Borciani-Wettbewerb mit ersten Preisen, 2003 mit dem Borletti-Buitoni Award ausgezeichnet und von der European Concert Hall Organization für das Programm „Rising Stars“ ausgewählt. Seine Karriere führt
von der Carnegie Hall über die Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt zu allen wichtigen internationalen Konzertsälen und Festivals.

Bei zahlreichen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett heute die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten. Nach dem erfolgreichen Album „Bridges“ (Sony Classical) wurde im Januar 2012 bei dem feinen englischen Label Onyx Classics eine hervorragend besprochene Konzept-CD veröffentlicht: „Theme russe“ mit Werken und Transkriptionen von Tschaikowski, Strawinsky, Schnittke und anderen. 2013 erschien die dritte Aufnahme bei Onyx Classics: das Schubert Quintett mit dem Cellisten Miklós Perényi, mit dem das Kuss Quartett besonders gern zusammenarbeitet.

Das neueste Album, mit dem 2.Streichquartett von Schönberg (gemeinsam mit Mojca Erdmann) sowie dem 3. Quartett von Brahms und einigen eigens für das Ensemble bearbeiteten Brahms-Liedern für Sopran und Streichquartett erschien im Herbst 2016 und erhielt begeisterte Kritiken.

www.kussquartet.com

Saison 2018-2019

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Neuigkeiten

  • Muss es sein? Ja, es muss sein!

    Beethoven mit dem Kuss Quartettund Nico & the Navigators

    Im Rahmen der diesjährigen Sommerlichen Musiktage Hitzacker hat das Kuss Quartett mit Nico and the Navigators den musikalischen Erfahrungsraum zu Beethovens op.135 geöffnet. Dies war der Auftakt für ein großes gemeinsames Beethoven-Programm im Jahr 2020

    Publikum und Presse waren begeistert:

    “Barfüßig und ihrer Quartettnoten ledig, überließen sie sich locker ortswechselnd ihrem Tongedächtnis, wobei nichts Geringeres als Beethovens letztvollendetes Streichquartett op. 135 auf dem Spiel stand. In welches sich nun eine Tänzerin von Gnaden einmischte: Yui Kawaguchi, die katzenhafte Seele der Nico-Truppe, eine federgelenkige Gliederpuppe, halb Gnom, halb Elfe. Von fern an die kultischen Tänze erinnernd, denen das japanische No-Theater entsprang, ließ sie die Stromstöße der vierstimmig durchbrochenen Satzkunst Beethovens durch ihre Sehnen zucken… Ein Publikumserfolg sondergleichen…” - WELT

  • “Die schönen Augen der Frühlingsnacht”

    Sehen Sie hier einen kleinen Trailer über Aribert Reimanns neues Werk https://youtu.be/IncrlUy1ooc
    Theodor Kirchner
    “Die schönen Augen der Frühlingsnacht” Sechs Lieder nach Gedichten von Heinrich Heine für Sopran und Streichquartett bearbeitet und verbunden mit sieben Bagatellen von Aribert Reimann.

    Nächste Aufführung: 13. Mai 2018 in der Tonhalle Maag in Zürich mit der Sopranistin Mojca Erdmann

  • Schoenberg-Brahms CD des Kuss Quartetts nominiert!

    Die neue CD des Kuss Quartetts wurde für die Bestenliste 1/2017 des Preises der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

    Auch das BBC Music Magazine ist in seiner Januar-Ausgabe begeistert von der Aufnahme: “Violist William Coleman, duetting with cellist Mikhayel Hakhnazaryan, produces an unashamedly gorgeous third movement, just as ‘amorous and affectionate’ as Brahms described. (...) Wit lights up this account, every joke perfectly timed, every nuance explored. (...) Again we are in safe hands: the Kuss breathes its surging lines with commanding confidence balanced with questioning humility.

  • Freizeit in Hannover

    Wir sind gespannt auf Enno Poppes neues Streichquartett “Freizeit”, das heute Abend in der Reihe Musik 21 beim NDR vom Kuss Quartett im Kleinen Sendesaal in Hannover zur Uraufführung kommt. In dem Programm “Unspoken Words” sind neben Poppes neuem Werk auch Quartette von Haydn, Birtwistle, Adès und Schubert zu erleben. Beim Ultraschallfestival in Berlin wird “Freizeit” im Januar das nächste Mal erklingen.


  • Neue CD Kuss Quartett Schoenberg/Brahms

    Bei ONYX ist die neue CD des Kuss Quartetts erschienen und hat bereits begeisterte Besprechung bei der BBC und im Telegraph erhalten. Mit der grandiosen Sopranistin Mojca Erdmann hat das Kuss Quartett Arnold Schoenbergs 2. Streichquartett und Brahms-Lieder (speziell für das Ensemble bearbeitet) eingespielt und Brahms Streichquartett op. 67 gegenübergestellt.